Parteien

in der Schweiz

Einleitung

In einem föderalistischen Staat wie der Schweiz sind Parteien unverzichtbar, denn sie nehmen Einfluss auf die Politik und stehen zwischen der Bevölkerung und dem Staat. Doch auch Verbände können indirekt mitbestimmen und werden oftmals unterschätzt. Diese Seite widmet sich vor allem den grossen Parteien, denn daneben gibt es noch unzählbar viele kleinere.

Für was gibt es Parteien?

Wenn sich mehrere Leute mit den gleichen Vorstellungen und Interessen verbünden wollen, können sie eine Partei gründen. Somit können sie die Kräfte bündeln und gemeinsam für ihre Ideen einstehen. Eine Partei ist also nichts anderes als ein Verein, der das Ziel hat, an der „Willensbildung des Volkes mitzuwirken“ (Bundesverfassung Artikel 137). Zudem wollen die Parteien das öffentliche Leben nach ihren Ideen mitgestalten. Der Begriff Partei wird im Gesetz jedoch nicht genauer definiert, auch eine Registrierung ist nicht erforderlich.

Als politische Partei [...] gilt ein Verein, der auf Grund seiner Statuten vornehmlich politische Zwecke verfolgt.

Auszug aus der Verordnung der Bundesversammlung über das Parteienregister, Artikel 2

Ziele der Parteien

Parteien stehen im Prinzip zwischen dem Volk und dem Staat - für eine Demokratie sind sie deshalb enorm wichtig, weil sich ansonsten einzelne Bürger kaum für bestimmte Interessen einsetzen können. Im Parteiprogramm geben die Parteien jeweils ihre politischen Ziele und Forderungen bekannt.

Gemeinsame Interessen

Durch eine Partei können die Mitglieder ihre Interessen „bündeln“ und so gemeinsam und stärker dafür einstehen.

Mitsprache

Bei der Vorbereitung von wichtigen Entscheiden können die Parteien eine Stellungnahme abgeben und so Verträge und Gesetze mitgestalten.

Öffentliche Ämter

In der Schweiz gibt es 35’000 Stellen, welche von Parteiangehörigen besetzt werden. Eine Partei will natürlich möglichst viele dieser Ämter besetzen.

Meinungsbildung

Um das Stimmvolk von den eigenen Interessen zu überzeugen, muss sich eine Partei zu vielen Themen eine Meinung bilden und öffentlich dafür einstehen.

Parteien-landschaft in der Schweiz

In der Schweiz gibt es neben den grossen Bundesparteien wie der SP, der CVP der FDP oder der SVP sehr viele kleinere Gruppierungen welche oft nur auf der Kantons- oder Gemeindeebene tätig sind. Somit ist die Parteienlandschaft stark vom Föderalismus geprägt. Im Gegensatz zu anderen Ländern spricht man in der Schweiz nicht von „Regierungsparteien“ und „Opposition“, da im politischen Alltag viele verschiedene Parteien mitbestimmen können. Die Schweiz hat also eine Mehrparteienregierung. Trotzdem spricht man manchmal von der Opposition, wenn sich eine Partei gegen Anliegen der anderen Parteien wehrt.

Die folgende Grafik zeigt die politische Ausrichtung der einzelnen Parteien anhand ihrer Abstimmungsparolen. Diese wurden vom Tagesanzeiger untersucht und auf einem Raster dargestellt. Die kleinen Kreise stehen für die einzelnen Kantonalparteien, der grosse Kreis steht für die Mutterpartei. Die Begriffe auf der Grafik werden weiter unten erklärt. (Quelle)


Positionierung der Parteien anhand ihrer Abstimmungsparolen

Erklärungen zur Grafik

Im Alltag hört man die Begriffe links und rechts oder konservativ und liberal sehr häufig. Doch was bedeuten diese Wörter in der Politik?

Links und rechts

Es gibt keine genaue Definition, was links oder rechts in der Politik bedeuten. Trotzdem findet eine ungefähre Einordnung statt. Die folgende Grafik zeigt auf, welche Interessen der linken, und welche Interessen der rechten Politik zugeordnet werden - oftmals unterscheidet sich dies jedoch im Auge des Betrachters. Die Position der Begriffe sollte deshalb nicht als absolut fix angesehen werden, sondern eher einen Eindruck vermitteln, was 'links' und 'rechts' bedeutet. Bitte scrollen Sie horizontal, um alle Begriffe zu sehen.

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Liberal, progressiv und konservativ

Viele Leute verwechseln die Begriffe liberal und konservativ mit links und rechts. Doch eigentlich bedeuten sie etwas völlig anderes.

  • Liberal bedeutet, dass sich der Staat möglichst wenig in die Wirtschaft und das private Leben einmischen sollte. Konkret bedeutet dies das Abschaffen von Gesetzen und Vorschriften. Liberale sind offen gegenüber Immigranten und für neue Reformen.

  • Progressiv bedeutet, dass man für Neues offen ist und nicht sehr stark an der bestehenden Ordnung festhält.

  • Konservativ bedeutet hingegen, das Alte zu bewahren. Konservative Politiker sind oft für eine zurückhaltende Migrationspolitik, mehr Föderalismus und eine Abgrenzung gegenüber dem Ausland.

Parteien im Detail

Die folgende Galerie zeigt die grössten Parteien in der Schweiz, welche derzeit im Parlament vertreten sind. Klicken Sie einfach auf eine Partei, um mehr darüber zu erfahren. Die Selbstportraits (Beschreibungstexte) wurden aus der Wahlanleitung für die Nationalratswahlen entnommen. Die Texte sind also nicht neutral sondern Werbung für die einzelnen Parteien.

Beschreibung der Smartgrids

Bei den einzelnen Parteien wurde mit Hilfe eines Netzdiagramms aufgezeigt, welche Haltungen die Mitglieder im Durchschnitt vertreten.

Wie entsteht das Smartgrid?

Um die Grafik zu erstellen, mussten die Parlamentarier und Politiker der Parteien konkrete Fragen zu politischen Themen beantworten und angeben, wie sehr sie ausgewählte Ideen unterstützen. Diese Fragen sind in einzelne Kategorien unterteilt, womit man sie in das Raster einordnen kann. Die durchschnittlichen Antworten der Politiker erzeugen somit das Smartgrid der Partei.

Für was stehen diese Kriterien?

Diese Netzdiagramme sind zwar schön für das Auge, doch für einige Begriffe gibt es sicher noch Klärungsbedarf:

  • Aussenpolitische Öffnung

    Hier wird angegeben, welche Haltung eine Partei gegenüber der EU zeigt, wie sie zu internationalen Abkommen und Organisationen steht und was sie über Auslandeinsätze des Militärs denkt.

  • Wirtschaftliche Liberalisierung

    Ein liberaler Politiker möchte, dass sich der Staat möglichst wenig in die Wirtschaft einmischt. Dies kann zum Beispiel durch den Abbau von Vorschriften oder durch Privatisierungen erreicht werden.

  • Restriktive Finanzpolitik

    Wer für eine restriktive Finanzpolitik ist, der befürwortet eine Senkung der Staatsausgaben und eine Erhöhung der Staatseinnahmen.

  • Law + Order

    Persönliche Freiheit und die öffentliche Sicherheit sind oftmals schlecht miteinander zu vereinbaren. Der Punkt Law + Order gibt an, wie fest eine Partei bereit ist, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und dadurch andere Nachteile in Kauf zu nehmen.

  • Restriktive Migrationspolitik

    Bei diesem Punkt werden alle Fragen zur Einbürgerungspolitik zusammengefasst. Restriktive Migrationspolitik bedeutet beispielsweise, dass weniger Ausländer in der Schweiz Asyl erhalten.

  • Mehr Umweltschutz

    Beim Umweltschutz wird angegeben, wie viel Geld eine Partei bereit ist zu investieren, um die Umwelt zu schützen.

  • Ausgebauter Sozialstaat

    Je ausgebauter ein Sozialstaat, desto mehr Geld wird für Sozial-, Arbeitslosenhilfen oder Ähnliches ausgegeben.

  • Gesellschaftliche Liberalisierung

    Gesellschaftliche Liberalisierung bedeutet, dass jeder Mensch selbst über die Gestaltung seines Lebens entscheiden sollte, und dass sich der Staat möglichst wenig darin einmischt.

Ein eigenes Smartgrid erstellen

Immer wenn Wahlen angesagt sind, kann man auf Smartvote sein eigenes Raster erstellen. So kann man die eigene Haltung mit derjenigen der Politiker oder Parteien vergleichen.

Zu Easyvote

Jungparteien

Viele grössere Parteien haben auch eine Jugendpartei, wo sich junge Leute für ihre Interessen einsetzen können. Bekannt sind beispielsweise die Junge SVP, aber auch die Juso mit der SP als Mutterpartei. Doch auch CVP, EDU, EVP, FDP, GLP und die Grünen haben entsprechende Organisationen. Weil der Einfluss dieser Jungparteien eher gering ist, versuchen diese Gruppierungen oft durch auffällige Aktionen und Kundgebungen, die Wähler zu überzeugen.

Welche Partei passt zu mir?

Der Tagesanzeiger hat in Zusammenarbeit mit Smarvote ein Wahl-Tool veröffentlicht, mit dem man sehen kann, wie die einzelnen Parteien zu 65 konkreten Fragen stehen. Hierfür wurden zahlreiche Politiker befragt, und dann der Mittelwert berechnet.

Verbände

Ein Interessenverband ist ähnlich wie eine Partei - die gemeinsamen Interessen der Mitglieder beziehen sich jedoch meist nicht auf die ganze Politik, sondern oft nur auf ein einziges bestimmtes Thema. Ein Beispiel ist der TCS, der für den Strassenverkehr einsteht. Neben diesem gemeinsamen Nenner können die Mitglieder jedoch ganz unterschiedliche politische Ansichten haben. Ein Verband nimmt deshalb auch nicht direkt an Wahlen teil. Verbände haben in der Regel durch die Mitgliederbeiträge grosse finanzielle Mittel zur Verfügung.

Ziele der Verbände

Vertretung

Einige Parlamentarier gehören neben einer Partei auch einem oder mehreren Verbänden an.

Lobbying

Mit Lobbying versucht ein Verband, die Politiker im Parlament zu beeinflussen - dies geschieht oft durch persönliche Kontakte.

Streiks

Arbeitnehmerverbände können durch einen Streik Druck aufbauen, um die eigenen Interessen durchzusetzen.

Initiative und Referendum

Wie jeder stimmberechtigte Schweizer Bürger können auch Verbände Unterschriften für Volksinitiativen oder Referenden sammeln.

Kundgebungen und Veranstaltungen

Um die eigene Meinung der Öffentlichkeit kundzutun, veranstalten die Verbände oft Medienwirksame Veranstaltungen.

Verhandlungen

Ein Verein, wie der Gewerkschaftsbund, kann mit den Arbeitgebern an einen Tisch sitzen und über Themen wie Mindestlohn oder Arbeitszeit verhandeln.

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Bürgerlich-Demokratische Partei der Schweiz (Selbst-Beschreibung)

Smartgrid

Fakten

  • Abkürzung: BDP
  • Sitze im Nationalrat: (7/200)
  • Sitze im Ständerat: (1/46)

BDP – Engagement für eine moderne und lösungsorientierte Sachpolitik

Die Bürgerlich-Demokratische Partei ist eine innovative und moderne Partei, die den gesellschaftlichen Entwicklungen und den ökologischen Herausforderungen Rechnung trägt, ohne dabei ihre konservativen Grundwerte über Bord zu werfen. Als lösungsorientierte Mitte-Partei konzentriert sich die BDP auf eine konstruktive Gestaltung der Zukunft einer modernen und erfolgreichen Schweiz. Sie setzt sich sachlich und nüchtern mit den Herausforderungen der Schweiz und den Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger auseinander. Im Vordergrund stehen mehrheitsfähige Lösungen und nicht ein stures Verharren auf Forderungen und Positionen. Dazu geht die BDP aktiv Allianzen ein, um die entsprechenden Lösungen durchsetzen zu können.

Schwerpunkte

Energiewende: Die BDP hat als erste bürgerliche Partei den geordneten Atomausstieg gefordert. Sie steht hinter der Energiestrategie 2050 und der Einführung einer Lenkungsabgabe.

Bilateraler Weg: Eine souveräne Schweiz muss welt- offen sein. Die BDP will weder eine Isolation noch den EU-Beitritt. Sie kämpft deshalb für den bilateralen Weg. Die Senkung der Zuwanderung muss über die Förderung inländischer Arbeitskräfte erfolgen.

Moderne Familien- und Gesellschaftspolitik: Die BDP will eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ohne die Familienmodelle gegeneinander auszuspielen. Zudem sollen alle juristischen Lebensformen die gleichen Rechte und Pflichten haben.

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Christlich-demokratische Volkspartei (Selbst-Beschreibung)

Smartgrid

Fakten

  • Abkürzung: CVP
  • Sitze im Nationalrat: (27/200)
  • Sitze im Ständerat: (13/46)

Die Schweiz – unsere Familie!

Die CVP setzt sich für einen starken Mittelstand und starke Familien ein: Sie sind das Fundament unserer Gesellschaft. Wir verstehen uns als Wirtschaftspartei mit liberal-sozialer Ausrichtung. Für uns zählt ein fairer Ausgleich zwischen Einzelinteressen und Gemeinschaft. Die CVP ist überkonfessionell ausgerichtet. Wir lehnen jede vereinfachende Ideologie ab, denn das Leben ist nicht schwarz-weiss. Wir verteidigen grundlegende Werte, Freiheits- und Menschenrechte. Unser Ziel ist die Entpolarisierung der Schweiz. Wir sind Brückenbauer, nicht Sprengmeister. Wir setzen uns täglich für den nationalen Zusammenhalt der Schweiz ein. Die CVP ist mit Doris Leuthard im Bundesrat vertreten.

Schwerpunkte

Familien / Mittelstand: Die CVP entlastet Familien. Wir kämpfen für eine bes- sere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Wohl der Kinder steht im Zentrum. Wir setzen uns für die Abschaffung der steuerlichen Diskriminierung (Heiratsstrafe) von verheirateten und eingetragenen Paaren ein.

Arbeitsplätze / KMU: Die CVP setzt sich für die Schweizer KMU ein. Wir er- halten die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft sowie die erstklassige Bildung. Die bilaterale Zusammenarbeit mit der EU ist für uns zentral.

Soziale Sicherheit / Sicherheit im Alltag: Die CVP setzt sich für den Schutz der Existenzgrundlage im Alter, bei Krankheit oder Schicksalsschlag ein. Gewalt im Alltag tolerieren wir nicht.

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Evangelische Volkspartei der Schweiz (Selbst-Beschreibung)

Smartgrid

Fakten

  • Abkürzung: EVP
  • Sitze im Nationalrat: (2/200)
  • Sitze im Ständerat: (0/46)

Die EVP ist eine verlässliche Kraft, die sich seit 1919 für eine lebenswerte und solidarische Schweiz einsetzt. Auf der Basis christlicher Werte wie Verantwortung, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit betreibt die EVP als Mittepartei eine sachbezogene und lösungsorientierte Politik, die dem Wohl aller Menschen dient. Sie ist in den kantonalen Parlamenten mit gut 40 Mandaten vertreten. Die EVP will Familien unterstützen, die Schöpfung erhalten, Schulden abbauen und die Sozialwerke sichern. Sie fordert eine Wirtschaft, die fair mit Menschen und Ressourcen umgeht, Solidarität mit benachteiligten Menschen und den Schutz des menschlichen Lebens.

Schwerpunkte

Nachhaltig leben, nicht Ressourcen plündern.

  • Schuldenabbau vor Steuersenkung oder Ausgaben- erhöhung
  • Betreuungsgutscheine und höhere Familienzulagen
  • Ausgewogene Reform der Altersvorsorge
  • Ökologische Steuerreform

Gerecht handeln, nicht Unrecht zu Recht erklären.

  • Gleiche Steuergesetze für alle mit gerechtem Lastenausgleich
  • Gleicher Zugang zu Bildung und Gesundheit für alle
  • Mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit
  • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Menschen würdigen, nicht den Tod propagieren.

  • Klare Grenzen für die Präimplantationsdiagnostik (PID)
  • Bekämpfung von Menschenhandel
  • Flächendeckendes Palliative-Care-Angebot
  • Schutz für Verfolgte und Kriegsflüchtlinge
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FDP.Die Liberalen (Selbst-Beschreibung)

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Fakten

  • Abkürzung: FDP
  • Sitze im Nationalrat: (32/200)
  • Sitze im Ständerat: (13/46)

Mit Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt für eine liberale Schweiz

Die FDP hat mit ihrer liberalen Politik das Erfolgsmodell Schweiz aufgebaut. Wir sind eine Volkspartei, die sich in Gemeinden, Kantonen und Bund lösungsorientiert für eine erfolgreiche, freiheitliche, eigenständige und fortschrittliche Schweiz einsetzt. Unsere Grundwerte sind Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt. Freiheit heisst, unser Leben selbstbestimmt und eigen- verantwortlich leben zu können; Gemeinsinn hält unsere Gesellschaft zusammen und verbindet Kulturen, Sprachen und Regionen; Fortschritt bedeutet Offenheit gegenüber Neuem, dem Schlüssel zum Wohlstand von morgen.

Unser Land braucht echte Lösungen – keine Polemik. Mit Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt steht die FDP dafür ein – aus Liebe zur Schweiz.

Schwerpunkte

Arbeitsplätze schaffen: Sichere Arbeitsplätze schaffen Wohlstand und Perspektiven. Die FDP setzt sich für den Werk- und Finanzplatz Schweiz ein. Dafür braucht es bessere Schulen, tiefere Steuern und eine hervorragende Infrastruktur.

Bürokratie abbauen: Ein schlanker Staat spart Zeit, Geld und Nerven. Die FDP setzt auf Eigenverantwortung statt staatliche Bevormundung. Denn neue Steuern, Vorschriften und Verbote verhindern Arbeitsplätze.

Sozialwerke sichern: Auch unsere Kinder sollen bei einer Bevölkerung von über 8 Millionen auf sichere Sozialwerke zählen können. Dafür kämpft die FDP. Denn ein massloser Schuldenberg bei AHV und IV trifft letztlich die Schwächsten.

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Grünliberale Partei Schweiz (Selbst-Beschreibung)

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Fakten

  • Abkürzung: glp
  • Sitze im Nationalrat: (7/200)
  • Sitze im Ständerat: (0/46)

Für eine intakte Umwelt und eine liberale Wirtschaft und Gesellschaft

Wir setzen uns für eine nachhaltige Entwicklung ein, wobei soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele gleichermassen berücksichtigt werden sollen. Grundlage dafür sind eine innovative und nachhaltig ausgerichtete Marktwirtschaft, eine lebendige Demokratie, ein sorgsamer Umgang mit unserer Umwelt sowie eine tolerante und solidarische Gesellschaft. Grünliberale Politik ist sachorientiert. Die Lösung ist höher zu werten als die Parteipolitik im veralteten Links-Rechts-Schema. Für die Erreichung unserer politischen Ziele setzen wir auf einen Umgang im Zeichen des gegenseitigen Respekts. Wir machen Politik für die Allgemeinheit und verfolgen keine Partikularinteressen.

Schwerpunkte

Energiewende: Mit Anreizen statt Subventionen weg von Atom, Öl und Gas hin zu Sonne, Wind und Wasser.

Gesunde Finanzen: Ausgabendisziplin, damit wir unseren Nachkommen keine Schuldenberge hinterlassen.

Liberale Wirtschaftspolitik: Unsere Unternehmen und insbesondere die KMU brauchen gute Rahmenbedingungen und bürokratische Entlastung.

Liberale Gesellschaftspolitik: Für die Gleichbehandlung von Ehepaaren und Konkubinaten und die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

Raumplanung: Die Zersiedelung stoppen und unsere landschaftliche Vielfalt erhalten.

Innovation: Ein erstklassiges Bildungssystem als Basis für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz.

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Grüne Partei der Schweiz (Selbst-Beschreibung)

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Fakten

  • Abkürzung: Grüne
  • Sitze im Nationalrat: (11/200)
  • Sitze im Ständerat: (1/46)

Die Grünen sind die fünftstärkste Partei in der Schweiz und haben in ihrer 30-jährigen Geschichte schon viel bewegt. Ohne Grüne gäbe es keine Energiewende, keine Tagesschulen und keine Fortschritte beim Klimaschutz. Die Grünen fordern Spielregeln und Anreize für eine umweltfreundliche Wirtschaft zum Schutz der Natur und der begrenzten Ressourcen. Grüne Politik ist aber immer auch soziale Politik. Denn nur wer faire Chancen hat, kann sein Leben selber in die Hand nehmen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie eine moderne Familienpolitik sind den Grünen besonders wichtig. Als international vernetzte Partei stehen die Grünen auch für Weltoffenheit und globale Verantwortung. Die Abschottung der Schweiz ist für uns keine Lösung.

Schwerpunkte

Mit drei Volksinitiativen wollen die Grünen die Wirtschaft ökologischer machen, Atomkraftwerke durch saubere Energie ersetzen und gesunde, fair produzierte Lebensmittel auf den Tisch bringen.

Weitere Schwerpunkte:

  • Eine konsequente Raum- und Siedlungsplanung für mehr Lebensqualität in den Quartieren.
  • Eine klimafreundliche Wirtschaft ohne Wegwerfprodukte und Abfallberge.
  • Das Umsteigen auf Velo, Tram, Bus und Bahn.
  • Bezahlbarer Wohnraum, Gesundheit, Bildung und soziale Sicherheit für alle.
  • Gerechte Steuern und eine existenzsichernde Altersvorsorge.
  • Der Schutz der Grundrechte und der Menschenwürde.
  • Eine gute Zusammenarbeit mit Europa und der Welt.
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Liberale Partei der Schweiz (Selbst-Beschreibung)

Fakten

  • Abkürzung: LPS
  • Sitze im Nationalrat: (1/200)
  • Sitze im Ständerat: (0/46)

Die Liberale Partei der Schweiz war 2011 noch nicht im Parlament vertreten. Sie hatte desshalb keine Selbstbeschreibung in der Wahlanleitung für die Nationalratswahlen 2015.

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Partei der Arbeit der Schweiz (Selbst-Beschreibung)

Fakten

  • Abkürzung: PDA
  • Sitze im Nationalrat: (1/200)
  • Sitze im Ständerat: (0/46)

Die Partei der Arbeit der Schweiz war 2011 noch nicht im Parlament vertreten. Sie hatte desshalb keine Selbstbeschreibung in der Wahlanleitung für die Nationalratswahlen 2015.

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Sozial-demokratische Partei der Schweiz (Selbst-Beschreibung)

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Fakten

  • Abkürzung: SP
  • Sitze im Nationalrat: (43/200)
  • Sitze im Ständerat: (12/46)

Für alle statt für wenige

«Für alle statt für wenige». An diesem Leitsatz orientiert sich die Politik der SP Schweiz seit 125 Jahren: Ohne SP gäbe es keine AHV, keine Mutterschaftsversiche- rung und kein Frauenstimmrecht. Die SP steht für eine offene, solidarische und gerechte Schweiz. Hinter unseren Forderungen für sichere Renten, höhere Löhne, Gleichstellung und bezahlbaren Wohnraum stehen nicht die Sonderinteressen einer Elite. Deshalb setzen wir uns für eine Gesellschaft ein, in der sich jede und jeder frei entfalten kann. Für eine Wirtschaft, die für die Menschen da ist und nicht umgekehrt. Für eine Schweiz für alle statt für wenige!

Schwerpunkte

«Für alle statt für wenige» heisst konkret:

  • Faire Löhne statt unanständige Boni
  • Sichere Jobs statt Stellenabbau
  • Gerechte Steuern statt Privilegien für Reiche
  • Fortschrittliche Bildung statt Sparprogramme
  • Bezahlbare Mieten statt Bodenspekulation
  • Öffentlicher Verkehr statt endlose Staus
  • Sichere AHV statt Rentenkürzungen
  • Erneuerbare Energien statt AKWs
  • Bezahlbare Prämien statt Zweiklassenmedizin

Die SP kämpft für eine solidarische, offene und gerechte Schweiz, weil wir überzeugt sind, dass wir weiter kommen, wenn wir zusammenstehen und nicht nur jeder für sich selber schaut. Dafür steht die SP seit 125 Jahren – und über das Wahljahr 2015 hinaus!

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Schweizerische Volkspartei (Selbst-Beschreibung)

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Fakten

  • Abkürzung: SVP
  • Sitze im Nationalrat: (65/200)
  • Sitze im Ständerat: (5/46)

Frei bleiben!

Die SVP setzt sich für eine unabhängige und neutrale Schweiz und gegen den schleichenden Beitritt in die EU ein. Die Wirtschafts- und Schuldenkrise in anderen Ländern zeigt, wie wichtig ein schlanker Staat mit gesunden Finanzen und tiefen Steuern für den Wohlstand und den Erhalt der Arbeitsplätze ist. Volk und Stände haben im Februar 2014 einer Verfassungsänderung zugestimmt, wonach unser Land die Zuwanderung wieder selbst steuern soll. Dieser Entscheid ist konsequent umzusetzen. Einheimische Arbeitnehmer dürfen nicht verdrängt und unser Sozialsystem muss entlastet werden. Die SVP setzt sich für eine sichere Schweiz ein durch konsequente Ausschaffung krimineller Ausländer und eine Verschärfung des Strafgesetzes.

Schwerpunkte

Die SVP vertritt liberal-konservative Werte. Wir kämpfen für die Pflege der schweizerischen Eigenart, für Meinungsvielfalt und direkte Demokratie, für die Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen sowie für das Miteinander von Frau und Mann und der Generationen. Wir wollen, dass die Menschen ihr Leben selbst bestimmen können, und dass möglichst viel vom eigenen Lohn in ihrem Portemonnaie bleibt. Die Schwerpunkte in unserem Wahlkampf sind:

  • Kein schleichender EU-Beitritt
  • Selbständige Steuerung der Zuwanderung
  • Tiefe Steuern für alle